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Danke
an die Nachbarn in Grömitz. Viele Neustädter Bürger freuen sich über das
Interesse der CDU in Grömitz zum Ausbau des MHKW. Zur Information gehört darüber hinaus, dass das bisherige
Werk ausreichend ist für den Kreis Ostholstein und auch noch eine Lebensdauer
von 16 Jahren hat. Also, wofür jetzt
Geld ausgeben?
Dann
wird beim Neubau der Anlage ein schlechteres Filtersystem eingebaut sein
(nachweislich). Das bedeutet doch für unsere Region eine Mehrbelastung durch
gesundheitsschädigende Stoffe, die in die Luft geblasen sich niederschlagen,
nicht nur in Neustadt, sondern je nach Windrichtung auch die
Nachbar-Ostseebäder beeinträchtigen. Das wollen wir nicht, dass unsere Nachkommen,
unsere Kinder Schaden davon tragen. Ja, auch für den für uns hier so wichtigen
Tourismus bedeutet dies eine Gefahr. Wer will das schon?
Übrigens
sind unsere Müllgebühren mit ziemlicher Sicherheit mit die höchsten im Lande
Schleswig-Holstein und ausreichende Erklärungen zur Zusammensetzung dieser
Gebühren werden nach wie vor nicht vorgelegt. Dies haben die Mitglieder der
Bürgerinitiative in Neustadt mit großem Arbeitseinsatz zutage gebracht.
"Bürger
für ein besseres Müllkonzept in Ostholstein" heißt der Verein und wird
Interessierten gern weitere Auskunft erteilen. Zu bemerken ist noch, dass es
mittlerweile in der Bundesrepublik Deutschland wesentlich bessere Müllbeseitigungs-
und Verarbeitungsmodelle gibt. Unsere Müllverbrennung hier wäre
dann wirklich nur eine sehr "provinzielle" Lösung und damit nicht
mehr zeitgemäß.
Ilse Tychsen
Dieser Leserbrief wurde (gekürzt) in den Lübecker Nachrichten abgedruckt, sehen Sie
hier ...
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